Dienstag, 1. Juli 2008

Frankreich kann's (Kochen, nicht Fußball)

Ja, Ja. Ein eigenes Kapitel sollte der Ausflug nach Frankreich erhalten. So soll es nun geschehen. Anfang Mai begaben sich die Dschungelfreunde für 5 Tage an die Loire und anschließend für drei weitere Tage nach Paris. Eine umfassende kulinarische Bestandsaufnahme würde selbst diesen Rahmen sprengen aber ein paar Highlights sollten es dann schon sein.

Fangen wir an mit dem köstlichen und extrem lange geschmorten Kalbfleisch. Machen wir weiter mit der Terrine von Loire-Fischen, die einen Kern aus köstlichstem Lachs hatte. Dann gab es da natürlich auch diese Schokotörtchen mit flüssigem Schokoladenkern, die man uns bereits am ersten Abend servierte. Da konnte man wirklich nicht meckern. Bemerkenswert ist auch ein mittäglicher Ausflug zum Schloss Chambord, wo wir nach einer Runde im Paddelboot auf dem Schlosseigenen Markt einen köstlichen Ziegenkäse und ein Brot erstehen konnten, welches dann im Schlosspark verspeist wurde. Da muss man schon sagen, die verstehen es zu leben, die Franzosen.

In Paris erwartete uns am ersten Abend ein kleiner aber feiner Laden, der von einem Ehepaar (sie Italienerin, er Franzose) geführt wurde. Dort gab es ganz vorzügliche Vorspeisen und selbstgedrehte Nudel mit Lachs. Und das alles mit Blick auf Notre-Dame. Der zweite Abend führte uns in eine Art ehemalige Buchhandlung, in der man sehr unkomplizierte Gerichte zu noch unkomplizierteren Preisen genießen konnte. Für uns gab es einen Salat Nicoise. Sehr köstlich. Und die sehr interessanten Einlassmethoden der Bedienung, die den Laden in Abhängigkeit der eintreffenden Gäste für komplett belegt oder offen für jeden erklärten trugen zum Amusement bei – schließlich durften wir uns ja zu den Auserwählten zählen.

Montag, 30. Juni 2008

Alles für die Katz!

Da gibt es also hier jemanden, der seit Wochen und Monaten seiner Schreibpflicht nicht nachkommt. Das ist natürlich bedauerlich. Aber es gibt dafür eine Erklärung. Derjenige befand sich in einer ausgedehnten Phase der Erkundung. Neue Rezepte, neue Weine, neue Restaurants mussten intensiv kennen gelernt, bewertet und weiterentwickelt werden. Nur, um im Nachhinein mit möglichst vielen Neuigkeiten aufzuwarten.

Fangen wir einmal an mit der Katze. „Gentil de Katz“ heißt eine mehr als ausgezeichnete Weißwein-Cuvée von dem biodynamischen Winzer Clément Klur (www.klur.net) aus dem Elsass. Genauer gesagt aus Katzenthal. Man kann diesen Tropfen in den Galleries Lafayette in Berlin kaufen. Dort gibt es auch noch mehrer Rieslinge des Weinguts und einen Crémant d’Alsace. Man kann es aber auch machen wie die Dschungelgefährten und sich einfach für eine Woche ein Ferienhaus bei diesem Winzer mieten, die Weinpalette vor Ort durchprobieren und zum Einkaufspreis nach Berlin karren.

Wo es den Anschein hat, dass dieses Kapitel dem Wein gewidmet wird, soll auch noch ein gewisser Roger erwähnt sein. Roger ist ein Chardonnay aus der Provence, der uns neulich bei R. und J. serviert wurde. Dort schmeckte er vorzüglich. Bei uns zu Hause lies er etwas nach. Dennoch kein schlechter Tropfen und ein mehr als sympathisches Etikett, auf dem ein Franzose mit Baquette unterm Arm von einem Forsch verfolgt wird. Wer für diesen Humor zu haben ist, der möge sich den Winzer im Internet unter www.celliervaldurance.fr ansehen.

Aber es ging nicht nur um Wein! Es wurden Ravioli handgefüllt und Nudeln gerollt. Es wurde ein Steak gebraten und eine Pfirsich-Granita gerührt. Es wurde ein Gazpacho püriert und mit kleinen Fritzen angerichtet. Und eine Bolognese wurde ausgiebig eingekocht. Und das Schönste ist, dass diese Speisen mittlerweile alle mit den besten und feinsten Balkonkräutern gewürzt werden können.

Eine weitere mögliche Entschuldigung für den zeitlichen Verzug könnte die entdeckte Lust für Feigen-Senf sein. Natürlich wurde die Zeit auch durch einige Besuche im Trés und im Azul überbrückt. Beides wurde bereits ausführlich an dieser Stelle gewürdigt.

Aber die würdigste Entschuldigung war sicherlich die Rückkehr ins Paradies. Eine französische Woche im Mai, die uns zurück in die Auberge de Launay führte, wo man uns nach allen Regeln der französischen Kochkunst verwöhnte. Und bei einem Abstecher nach Paris wurde das ganze noch veredelt. Aber darüber sollte ein eigener Beitrag berichten.

Freitag, 27. Juni 2008

Ich denke so gerne an Venedig

Damit ich auf der Stelle aufhöre, meinen Dschungelpartner damit zu nerven, dass er gar nicht mehr geschrieben hat, muss ich noch mal zurückkehren nach Venedig. In Gedanken natürlich nur...denn sollte den lieben Küchendschungel-Freunden doch auf keinen Fall vorenthalten werden, dass es hier noch zwei außergewöhnlich schöne kulinarische Dinge zu entdecken galt:

gia-schiavi

Das Gia Schiavi - wunderbarer Ort, mitten im kleinen Gässchengewirr kaum zu finden. Doch dann...gab es dort mittags ein Glas Wein und köstliche kleine Brote, beschmiert mit Stockfischcreme und vielen anderen Köstlichkeiten. Zum Abschluss unseres Besuchs wollten wir natürlich für den Weinkeller (okay, das Weinregal, das im Keller steht - und über das M. inzwischen eine Liste führt!) etwas von den schönen Tropfen mitnehmen. Kopfschüttelnd stand er vor uns, der Weinverkäufer, als wir auf eine Flasche zeigten, die wir haben wollten. Das gehe ja wohl gar nicht. Und so nahmen wir das, was er empfahl. Und konnten uns nach der Rückkehr über den wohl besten Weißwein freuen, der jemals unseren Gaumen berührte. Hätten wir es vorher gewusst...hätten wir uns auch noch mehr darüber gefreut, dass er uns anschließend zu einem Glas Erdbeerwein einlud. Denn dies, so lasen wir später, ist nur besonderen Gästen vorbehalten. Darüber kann ich mich noch heute freuen.

Ein besonderes Erlebnis war auch der Fischmarkt im Rialto:

fischmarkt

Alles, was die Lagune hergab und noch mehr. Da konnte man sehr schnell ins Grübeln geraten, ob es beim nächsten Mal nicht doch eine Ferienwohnung sein sollte - dort hätte man alles in die Pfanne schmeißen können - Garnelen, Fische, meinethalben auch Tintenfische...

Immerhin blieb uns ein halbes Pfund getrocknete Tomaten, die noch heute das ein oder andere schöne Essen veredeln - nicht allein mit dem Gedanken an Venedig.

Dienstag, 24. Juni 2008

Mein linker, linker Platz ist frei!

Nun, man muss dann wohl mal einsehen, dass der Weg zum Blog vom Dschungelgefährten doch noch nicht gefunden wurde. Also will ich den freundlichen (und mitunter auch sehr mahnenden) Worten der Berlinerin und weiterer Freunde endlich folgen und selbst im Küchendschungel endlich mal wieder ein Pflänzchen zum Blühen bringen. Auch, wenn das schwer wird mit der Verbindung zum Fußball. Die Bratwürste im Heinz Minki sind nicht unbedingt einer gesonderten Betrachtung wert...

Zu berichten gibt es allerdings über einen neu gestalteten Balkon, der mit Hilfe der großartigen D. in eine echte Essens-Oase verwandelt wurde, die man gar nicht mehr verlassen mag. Hier finden sich - und noch ein Link zum Essen, der hier so viel einfacher scheint als beim runden Leder - nun auch allerlei nette Küchenkräuter, die morgendlich und abendlich von mir liebevoll besprochen und gegossen werden.

Viel wichtigere Nachricht aber: Unsere lieben Freunde R. und J. (die uns am Freitag mal wieder mit einem köstlichen Mahl versorgt haben - beschwipste Garnelen, Thunfisch, Nudeln und Zitronensauce sowie Ricotta-Törtchen mit karamellisierten Pfirsichen!!) haben sich von uns anstecken lassen und sprechen nun selbst in halber Essensöffentlichkeit über die drittschönste Nebensache der Welt...wer besser essen will sollte auch unbedingt mal bei den beiden vorbeischauen!

Montag, 24. März 2008

Wunschlos in Venedig

Also, wenn das mal kein Anlass ist, über mehr zu schreiben als erkältungstaugliche Getränke...vergangene Woche waren wir im wunderschönen Venedig. Wenn man mal die ganzen Tauben (die man erstaunlicherweise immer noch füttern darf - wurden die mal nicht zum Abschuss freigegeben?? Sogar Futter wird an die Touristen verkauft. Mein Tipp: Das sind die Brotreste, die bei den Tramezzinis übrig bleiben...) und die Touristen ignoriert, wirklich jederzeit eine Reise wert. Auch kulinarisch!

al-mascaron da-baco

Ein Glück ist es uns gelungen, den schlimmen Touristenfallen zu entgehen und haben in fünf Tagen Venedig keinen einzigen Fehlgriff erlebt. Absolutes Highlight: Das Al Mascaron. Nahe einer der 50.000 Kirchen Venedigs gelegen (wer die genaue Adresse braucht, darf sich gerne noch mal melden!), verspeisten wir dort an unserem letzten Abend eine hervorragende Vorspeisenplatte (Garnelen, Thunfisch, gegrillte Zucchini...dazu hervorragendes Brot und Olivenöl), anschließend reichlich Spaghetti scoglio mit wunderbaren Muscheln und Krustentieren. Dazu den weißen Hauswein - ein Gedicht!

Mittags kehrten wir am liebsten ins Da Baco ein, direkt neben unserem Hotel gelegen. Hier gab es mörderisch volle Tramezzini für 1,30 Euro. Von wegen alles viel zu teuer in Venedig. Auch hier kann man zu angemessenen Preisen speisen. Und was sich zwischen diesen Brothälften alles verbarg - Mozzarella, Schinken und gegrillte Zucchini oder Garnelen mit Ei und Mayo oder...ach so wunderbare Dinge.

Natürlich gibt es noch viel mehr zu beschreiben...doch will ich meinem Dschungelpartner auch ein wenig Erzählstoff lassen. Wenn er denn den Weg zu unserem Blog noch findet...Bilder hätte ich für den Fall schon hinterlegt.

Freitag, 22. Februar 2008

Trinken ist das neue Essen

Man verzeihe mir die polemische Überschrift. Doch spuken einem couchlägerig mit der neuen, alten Grippe im Kopf die erstaunlichsten Ideen durch den Kopf. Die sich mit Sicherheit sofort nach der Gesundung im Anblick von scharfen Nudeln mit frischen Chilis und Parmesan in kürzester Zeit in Rauch auflösen. Jetzt aber, da Essen im Sinne von fester Nahrung auf der persönlichen Prioritätenliste eher nach hinten gerückt sind, entdecke ich neue Freuden: Alkoholfreie, grippe-kompatible Getränke. Denn nach zwei Tagen mit Pfefferminztee und sonstigen Gaumenfreuden, muss auch immer mal was anderes her. Hier meine Top Vier:

heisser-rabe minzteelimettenrumflasche

Top Eins: Der Heisse Rabe. Fällt eigentlich in die Kategorie "Wurde mir im Reformhaus angedreht", ist aber besser als die Geschichte seines Kaufs. Zum größten Teil bestehend aus Holundersaft ist die Vitamin C-Bombe garantiert. Und heiß ist es fast ein Glühweinersatz. Für jene, die auf Glühwein stehen.

Top Zwei: Selbstgemachter Minztee. Man nehme einen Beutel frische Minze, zerstampfe ihn mit reichlich braunem Zucker und gieße das ganze mit heißem Wasser auf. Mal abgesehen von den Minzblättern, die man immer mal wieder aus dem Mund ziehen muss und die so das Trinkvergnügen etwas erschweren, eine perfekte Abwechslung zu den getrockneten Blattresten aus der Packung.

Top Drei: Nennen wir es Caipirinha ohne Alkohol. Nur was für Freunde des starken Geschmacks. Mein Freund streikt schon beim Geruch... Ich aber zerstampfe die Limetten mit reichlich braunem Zucker (eine Zutat, die mir nicht nur in Krankheitstagen besonders gut gefällt...), gebe darauf gecrushtes Eis (für all jene, die keinen Eiscrusher besitzen, so wie etwa 99 Prozent aller Haushalte ohne angeschlossene Bar: ein Plastikbeutel, ein Handtuch, ein paar Eiswürfel und ein Hammer tuns auch!), dann Ginger Ale und etwas Mineralwasser. Lecker. Und eine schöne Vitaminbombe.

Top Vier: Gutes altes Hausmittel. Jedes Mal, wenn ich krank bin, höre ich von meiner Mutter die Worte: Und dann machst du dir einen Tee mit ordentlich viel Rum und dann gehst du ins Bett. Und brave Tochter, die ich bin, wird im Krankheitsfall in diesem Haushalt so viel Rum getrunken, dass die Flasche inzwischen wohl nicht mehr bis zur Genesung reichen wird. Und wer mir jetzt vorhalten will, dass ich zu Beginn von alkoholfreien Getränken sprach. Hey, Medizin fällt doch wohl nicht in die Kategorie Alkohol!!

In diesem Sinne: Prost!

Dienstag, 29. Januar 2008

...oder von der Schwierigkeit, am Potsdamer Platz ein gutes, bezahlbares Mittagessen zu finden!

Es ist ja nicht so, als habe der Küchendschungel so lange geruht, weil wir nichts mehr über Essen zu sagen haben. Alleine der dezente Hinweis von Food of love genügt, um gleich drei Beiträge in Folge zu generieren!

Denn was schon lange mal eines Kommentars bedurfte: Mittagsfreud und Mittagsleid am Potsdamer Platz. Die Erfahrung der heutigen Mittagsrunde zeigt, dass all jene, die beim Büroumzug in die "Mitte Berlins" ob der neuen kulinarischen Möglichkeiten jubiliert haben, schon nach wenigen Monaten wieder vor alten Problemen stehen.

Aber sehen wir uns die Auswahl doch mal an:

1. Unbestrittener Anführer der Hitlliste: Das Weilands direkt am Marlene Dietrich-Platz. Sieht man mal vom gut gemeinten "Wellfood"-Anspruch mit Dinkelnudeln und auch sonst vollständig politisch und ernährungspsychologisch korrekten Speisen ab, kann man hier für angemessenes Geld wirklich gute Mittagskost finden. Von Gemüsegerichten (mit BRAUNEM Reis natürlich, ich bitte euch!) über tolle Salate (mein Favorit: Takitori-Honighuhn - das macht auch Männer satt) bis hin zu ausgewählten, wechselnden Suppen. Einziges Manko: Wenige Plätze für viele korrekte Büromenschen.

2. Apropos Suppe: Auch der Coffeeshop hinter dem Ritz bietet einen Mittags-Suppen-Tisch zu einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur Zeit sollte man mitbringen. Denn auch die erfahrenen Coffeshop-Mitarbeiter schaffen es hier leider noch nicht, den Milchschaum des Vorbestellers unter fünf Minuten zu bereiten.

3. Fabelhafte Arkaden-Welt. Ich gebe zu, es hat etwas, mal einen schönen frittierten Fisch im Nordsee-Hafen zu genießen. Aber auf einen Bagel 45 Minuten warten, weil Oma Else aus Recklinghausen am Nebentisch sich erst noch erklären lassen muss, was Ruccola ist? Nur am Freitag ohne Arbeit. Und wann tritt der schon mal ein?

4. Der Politik schmeckts ja auch...oder wie lautet das Motto der Abgeordnetenkantine? Direkt gegenüber vom Martin Gropius-Bau bekommt man alles, was das Kantinenherz begehrt. Aber eben auch Ochsenfleisch in Waldpilzsauce. An manchem Tag nur was für geübte Mägen.

5. Fleischeslust im Maredo. Nicht ganz billig (Mittagsgerichte für gut sieben Euro), aber bei akuter Fleischeslust kann man hier blutige Stücke mit einem (tatsächlich ausgezeichneten) Salat vom Buffet genießen.

6. Chinabuffet, nicht ganz warm: Neueröffnung kurz vor den Arkaden. Hier schlemmt es sich nur mit großem Geldbeutel richtig gut. Denn dann kann man köstliche, frische Zutaten direkt vor den Augen zubereiten lassen. Das Buffet für den schmaleren Geldbeutel ist lauwarm. Aber man kann ich auch an 20 kleinen Frühlingsrollen satt essen, wenn der Arbeitsalltag mal wieder zum Frustspeisen lädt.

Wenn jemand noch mehr weiß (und nur das, was sich lohnt!) - hier ist der richtige Ort, um es loszuwerden!

Von der Schwierigkeit, einen Abend mit sieben Gästen zu planen

Ja, nach solch einem Tag soll es erlaubt sein, nicht mehr alleine nur über das Essen an sich, sondern auch über die Vorstellung von Essen zu schreiben. Denn man sollte nicht denken, wie schwer es ist, nur sieben Menschen vor der ersten Hitze an eine gemeinsame Tafel zu bringen. Versprochen ward Grünkohl und Zitronentiramisu. In angemessener Reihenfolge natürlich. Und dann kamen Beach Partys, Nichtengeburtstag (trotz minutiöser Planung der Onkeln und Tanten in der Essenz dann doch leider nicht zu überwinden) und sonstige karnevalslaunige und unlaunige Anlässe dazwischen. Wir haben einfach zu viel vor, liebe Mitspeisende. Man könnte eine gute Idee des Suppendienstags reaktivieren: Man bereite Fertigsuppe des wunderbarsten Nachtschattengewächses und bringe die Essenden auch an einem Wochentag zusammen.

Aber andererseits: Ich will Zitronentiramisu! Nicht, um es zu bewerten. Sondern um es einfach nur zu essen!!

Und: Wer soll bloß den ganzen Ouzo / Ramazotti / Averna / Grappa trinken, wenn wir alle am nächsten Tag wieder arbeiten müssen?

Zückt die Terminkalender - wir schaffen das schon! Und wenn M. und B. die Reihenfolge einfach wieder von vorne beginnen...

Transportiertes Fleisch

Fleisch

Sieht lecker aus? War es auch! Aber nicht, dass jetzt irgendeiner da draußen denkt, wir hätten dieses wunderbar rosa-zarte Schweinefleisch direkt so verzehren dürfen, wie es auf diesem Bild für alle fließenden Münder erscheint. Nein, direkt nach dem Entstehen dieses Bildes wurde das Schweinchen mit einer dicken Lage Alufolie bedeckt, auf die Knie gepackt und in einem ruckeligen Auto von München-Schwabing ins idyllische Puchheim transportiert. Wen der Anlass interessiert: Es war unser Silvesteressen. Und dies eigentlich nur ein Beweisfoto, wie das Schwein mal ausgesehen hat, bevor man es Kilometer durch Deutschlands Süden geschleppt hat. Zur Ehrenrettung der Paarhufer sei gesagt: Geschmeckt hat es auch in der bayerischen Provinz noch...

Sonntag, 25. November 2007

Bringt den Topf mit dem geschmolzenen Käse!

Man kann nicht gerade behaupten, dass es an Vorbereitungszeit auf dieses Ereignis gemangelt hätte - weder uns noch den Gastgebern. Doch je näher das Käsefondue rückte, desto angespannter wurde der vor Wochen noch so mutige Magen. Tischvorlage, reichlich Spirituosen und Alibi-Broccoli jedoch ließen jede Anspannung im Nu verschwinden. Das Schwarze im Fondue waren im Übrigen Trüffel und nicht, wie böse Zungen behaupteten, etwas, das M. vor geraumer Zeit im Kühlschrank vergessen hatte.

Dennoch sind noch immer zahlreiche Fragen ungeklärt:
Wer verlor wirklich das erste Stück Brot in der Käsemasse?
Wie viel Punkte würden wir bei der Eislaufkür erhalten?
Welches Werkzeug wurde benutzt, um das Wasserkocher-Porzellan vom Geschmolzenen zu befreien?
Und wie viele Punkte vergeben wir für diesen schönen Abend?

Die westdeutschen Kampfrichter urteilen: 6,1!

kaesefondue profiteroles

Wir warten auf Antworten! Gruezi miternand!

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