Donnerstag, 30. Oktober 2008

Der viel zu gute Markt

Wer ein Freund französischer Supermärkte ist, weiß, dass man manche Dinge darin gar nicht erklären oder erzählen kann, sondern dass man sie erleben muss. Dem genügt dann vielleicht schon eine Aussage über die Zahl der Kassen oder die Größe der Fischabteilung. Im Bon Marché, nur drei Fußminuten von unserem Hotel in Paris gelegen, fehlen einem aber die Worte – sogar die über Kassen. Eine Auswahl, die sprachlos macht. Gerüche, die die Sinne rauben. Allein zwei Seiten könnte man mit einem Tresen füllen, der verschiedene Sorten Quiche, Feuilletés und ähnliches in sich trug. Romane könnte man über die Auswahl der Backstube schreiben. Vier Stunden von der Käseabteilung berichten.

Wir haben uns verliebt. In den französischen Supermarkt.

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