Dienstag, 5. August 2008

Sapeur-Pompiers in der Küche

Am Sonntag hat der andere Schatz mit dem Flammenwerfer auf die katalanische Créme gezielt. Das Ergebnis war in der Tat beeindruckend. Auf der Caramel-Schicht hätte ein Elefant tanzen können ohne einzubrechen. Und selbst wenn, dann wäre er in dieser köstlichen Créme gelandet. Mit diesem Dessert konnte also nur alles gut gehen, egal, wie es kommt oder was kommt.

Das sahen auch die Gäste so, was der Trend zum Zweit-Dessert bestätigt. Und da war es doch erfrischend zu sehen, dass in Zeiten der nationalen Verzehrstudie, die Genuß ausschließlich über Enthaltsamkeit zu definieren scheint, es noch Menschen gibt, die sich darum einen Scheiß kümmern. Ich plädiere für die Erarbeitung einer nationalen Genuß-Studie!

Im Übrigen gab es nicht nur einen (oder zwei) Desserts, sondern auch noch eine Gazpacho als Vorspeiße und eine Paella. Auch das schien auf Zufriedenheit zu stoßen. Begleitet wurde das von einem Müller-Thurgau der Winzervereinigung Hagnau und einer Rotwein-Cuvée namens Cote de Vessière aus der Nähe von Nimes. Auch hier gab es keine Klagen!

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